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Die 9 häufigsten Fehler beim Maulkorb – und wie du sie vermeidest!

Wer einen Maulkorb für seinen Hund kaufen möchte, steht schnell vor einer großen Auswahl. Unterschiedliche Modelle, Materialien und Größen machen die Entscheidung nicht einfach. Leider sehen wir in der Maulkorbwerkstatt täglich Hunde mit Maulkörben, die nicht richtig passen oder für den jeweiligen Einsatzzweck ungeeignet sind.

Ein schlecht sitzender Maulkorb kann Druckstellen verursachen, die Atmung einschränken oder sogar dazu führen, dass sich der Hund den Maulkorb selbst abstreift. Dabei lassen sich die meisten Probleme mit der richtigen Beratung und einer professionellen Anpassung vermeiden.

Hier sind die zehn häufigsten Fehler beim Maulkorb – und wie du sie verhindern kannst.

1. Der Maulkorb ist zu klein

Der häufigste Fehler überhaupt: Der Hund kann das Maul kaum öffnen.

Viele glauben, ein Maulkorb müsse möglichst eng sitzen. Das Gegenteil ist der Fall. Hunde regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln. Ist dafür nicht genügend Platz vorhanden, kann es besonders im Sommer schnell gefährlich werden.

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So geht es richtig!

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Ein passender Maulkorb bietet ausreichend Höhe, Breite und Tiefe. Dein Hund sollte problemlos hecheln, trinken, gähnen und im Notfall sogar erbrechen können.

2. Es wird nur auf die Schnauzenlänge geachtet

Viele messen lediglich die Länge der Schnauze. Das reicht jedoch nicht aus.

Auch Breite, Höhe, Nasenumfang und Kopfform entscheiden darüber, ob ein Maulkorb wirklich passt.

So geht es richtig!

Miss deinen Hund vollständig aus oder lasse ihn professionell vermessen. Erst alle Maße zusammen ergeben die passende Größe.

3. Der Maulkorb ist zu locker

Ein Maulkorb sollte nicht direkt auf der Nasenspitze sitzen. Trotzdem sehen wir immer wieder Hunde, bei denen der Korb viel zu weit vorne endet. Dadurch fehlt die Stabilität und der Maulkorb kann verrutschen oder sogar abgestreift werden. Außerdem entstehen häufig Druckstellen, weil der Korb nicht an der richtigen Stelle aufliegt.

So geht es richtig!

Ein gut sitzender Maulkorb reicht weit genug nach hinten und liegt auf dem knöchernen Teil der Schnauze auf – nicht auf der empfindlichen Nasenspitze. Dadurch sitzt er deutlich sicherer, verrutscht weniger und verteilt den Druck gleichmäßig. In Kombination mit korrekt eingestellten Riemen bleibt der Maulkorb auch bei Bewegung zuverlässig an seinem Platz.

4. Der Maulkorb wird nicht angepasst

Kaum ein Hund passt perfekt in einen Maulkorb direkt aus dem Karton.

Jede Hunderasse besitzt eine andere Kopfform und selbst innerhalb einer Rasse unterscheiden sich die Hunde deutlich.

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So geht es richtig!

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Ein guter Maulkorb wird individuell angepasst. Dazu gehören beispielsweise:
 

  • Biegen des Korbes

  • Anpassung des Nasenpolsters

  • Änderung der Riemen

  • Optimierung der Position am Kopf
     

Erst dadurch sitzt der Maulkorb sicher und bequem.

5. Das Material wird falsch gewählt

Nicht jedes Material eignet sich für einen Stabilen Maulkorb.

Kunststoff, Leder oder Biothane lassen sich NICHT perfekt an den Kopf und die Schnauze anpassen. Die Konsequenz? Dein Hund versucht sich den Maulkorb ständig abzustreifen!

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So geht es richtig!

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Für Hunde bietet ein stabiler Drahtmaulkorb die beste Kombination aus Sicherheit, Komfort und guter Belüftung.

6. Druckstellen werden ignoriert

Rötungen oder kahle Stellen entstehen nicht ohne Grund.

Sie sind fast immer ein Hinweis darauf, dass der Maulkorb nicht richtig passt.

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So geht es richtig!

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Kontrolliere nach den ersten Spaziergängen regelmäßig die Nase, den Nasenrücken und den Bereich hinter den Ohren. Schon kleine Anpassungen können den Tragekomfort deutlich verbessern.

7. Der Hund wird nicht an den Maulkorb gewöhnt

Ein guter Maulkorb allein reicht nicht aus.

Viele Hunde tragen ihn nur widerwillig, weil sie nie gelernt haben, ihn positiv zu verknüpfen.

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So geht es richtig!

Gewöhne deinen Hund Schritt für Schritt an den Maulkorb und arbeite ausschließlich mit positiver Verstärkung. So wird der Maulkorb zu etwas Alltäglichem und nicht zu einer Strafe.

8. Nur der Preis entscheidet

Ein günstiger Maulkorb wirkt auf den ersten Blick attraktiv.

Doch schlechte Materialien, unpassende Formen oder mangelhafte Verarbeitung führen häufig dazu, dass später doch ein neuer Maulkorb gekauft werden muss.

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So geht es richtig!

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Ein hochwertiger Maulkorb hält oft viele Jahre, lässt sich individuell anpassen und bietet deinem Hund deutlich mehr Komfort.

9. Es wird auf Beratung verzichtet

Der größte Fehler ist oft der Verzicht auf fachliche Beratung.

Jeder Hund ist anders. Was bei einem Schäferhund perfekt passt, kann bei einem Labrador oder Mischling völlig ungeeignet sein.

So geht es richtig!

Eine professionelle Maulkorbberatung spart Zeit, Geld und Fehlkäufe. Durch die richtige Auswahl und individuelle Anpassung erhält dein Hund einen Maulkorb, den er gerne trägt und der wirklich sicher sitzt.

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